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Schmeckt man erst auf den zweiten Schluck: Petersilie macht sich nicht nur in der Suppe richtig gut....

19000 Tonnen Petersilie erntet man in Deutschland jährlich - kein anderes Kraut wächst in solchen Massen und wird ganz offenbar verwendet! Zu Recht, denn Petersilie ist nicht nur würzig, sondern auch heilsam, deshalb widmen wir ihr unseren Wochen-Smoothie:
Schon in der Antike besass die Petersilie einen festen Platz in der Medizin, insbesondere ihrer harntreibenden und menstruationsfördernden Wirkungen wegen. In den dunklen Zeiten des Mittelalters erlangte das dekorative Kräutchen traurige Berühmtheit als Mittel für Abtreibungen, in einigen Ländern wird es immer noch zu diesem Zweck eingesetzt.
Es sind die ätherischen Öle Apiol und Myristicin, die in grösseren Mengen die glatten Muskeln von Blase, Darm und Gebärmutter aktivieren, was nützlich sein kann, um Wasseransammlungen im Gewebe natürlich auszuschwemmen. Übertreiben sollte man den Petersilie-Genuss jedoch nicht: Hohe Dosen Petersilienöl können rauschartige Zustände bewirken, wie in einer Studie aus dem Jahr 1967 in der renommierten Zeitschrift "Nature" beschrieben.
Apiol ist eine Amphetamin-artige Substanz mit stimulierender Wirkung - Augen auf beim Kräuterquark!
Mundgeruch und Mückenstiche? Petersilie hilft: Frische Blätter zerkauen, bzw. auf der juckenden Stelle verreiben (und die Cortison-Salbe erst einmal beiseite legen...) .
Eine japanische Studie fand in ihnen ähnlich viele und ähnlich wirksame Phytoöstrogene wie in der Sojabohne – dies könnte erklären, warum Petersilie immer wieder bei Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden empfohlen wird.
"Parsley showed potent phytoestrogenic activity equal to soybean" (Yoshikawa et al., 2000)
Petersilienblätter enthalten überdurchschnittlich viele Vitamine und Mineralien, als Fluorquelle schlägt Petersilie mit 110 Mikrogramm auf 100 Gramm alle anderen Kräuter aus dem Feld, ihr Vitamin-C-Wert von über 160 ist dreimal so hoch wie bei der Zitrone. Bitte verwenden Sie stets Bio-Petersilie, unkontrolliert angebaute Pflanzen können schädliche Mengen an Schwermetallen und Pestiziden enthalten.
Petersilie kann - in ähnlichem Ausmass wie die Erdnuss - Allergien verursachen. Bei einigen Menschen soll bereits Hautkontakt Rötung und Juckreiz verursachen, hier mag der Reichtum an ätherischen Ölen schon fast ein Nachteil sein. Für alle anderen ist Peterli ein Superfood-Kräutchen, das man auch versteckt geniessen kann.
Mundgeruch? Frische Petersilien-Blätter zerkauen!

Avocado

Orange

Freuen Sie sich auf einen unserer nächsten Superfood-Smoothies, da gehen wir den Orangen auf den Kern!
 
 
Quellen: