nuts for papaya
 
NUTS FOR PAPAYA
 
Kann so viel Geschmack gesund sein? Aber sicher!
 

PAPAYA 

„Die Frucht der Engel“: Papaya ist Superfood vom Allerfeinsten!

Süss und saftig im Geschmack, kalorienarm und randvoll mit wertvollen Vitalstoffen. Einer davon ist das Enzym Papain. Es unterstützt die Wundheilung, pflegt Magen und Darm – und kann sogar noch mehr für unsere Gesundheit tun.

An der Papaya ist alles gesund: Fruchtfleisch, Kerne und sogar die Blätter. Die süsse Tropenfrucht, die ursprünglich aus Südamerika stammt, gehört eigentlich zu den Melonenbaumgewächsen.

Papayas wachsen das ganze Jahr über, die gelb-grünen Früchte mit dem orangen Fruchtfleisch können dabei bis zu 5 Kilogramm schwer werden.  Ob Sie es glauben oder nicht: Die Papaya zählt zu den Beeren!

 Ihr Inneres ist voller glänzend-schwarzer Kernchen, die sich gut mit dem Löffel entfernen lassen.

Papayas werden bis zu 5 Kilogramm schwer –

und das als Beeren!

 

Papaya-Superwirkstoff Papain

Papain ist eine Proteinase, ein Enzym, das Eiweiß in Peptide und Aminosäure aufspaltet und entspricht damit in seiner Wirkung dem Pepsin des menschlichen Magens. Für die Pflanze stellt Papain eine wirkungsvolle Abwehr gegen Parasiten, pflanzenfressende Insekten und Pilze dar.

Ähnlich wirksam zeigt sich Papain bei Wurmerkrankungen, deren Behandlung mit dem Enzym unterstützt werden kann.

Papain fördert die Verdauung

Getrocknete Papaya-Kerne knabbern, kurbelt die Verdauung an! Sie schmecken leicht pfeffrig scharf und eignen sich deshalb fein gerieben als Würzmittel. Früher, als Pfeffer noch sehr teuer war, wurde das Gewürz oft mit getrockneten Papaya-Kernen gestreckt, die wesentlich billiger waren.

Getrocknete Papayakerne oder das Pulver wird heute als Nahrungsergänzungsmittel oder zur alternativen Behandlung von Darmkrankheiten angeboten.

Gerade bei verminderter Eiweissverdauung, (z.B. bei verminderter Pepsin-Produktion oder einer Störung der Bauchspeicheldrüsen-Funktion) hilft das enthaltene Papain, Magenbeschwerden zu reduzieren.

Ein wirksamer Schutz der Magenschleimhaut durch Papain konnte wissenschaftlich bestätigt werden.

Papain wirkt Magengeschwüren und Verdauungsstörungen entgegen

 

Einsatz bei Entzündungen, Ödemen und Krebs-Therapien

Der Einnahme von Papain, oft in Kombination mit z.B. Bromelin, im Rahmen verschiedenen Entzündungen, Ödemen und Schwellungen nach Verletzung und Operationen wird ein lindernder Effekt nachgesagt. Die Enzyme sollen entzündliche Stoffwechselprodukte beschleunigt abbauen und die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Ihr Einsatz erfolgt insbesondere zur begleitenden Langzeitbehandlung bei Tumoren und während einer Strahlentherapie. Dies wird aber kritisch gesehen. Gegenanzeigen sind insbesondere Blutungsneigung und Schwangerschaft..

Die entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften des Papains sind in vitro und in vivo gut untersucht und dokumentiert, gezielte klinische Studien liegen bislang jedoch nicht vor.  

Ein Stück Papaya deckt den Tagesbedarf an Vitamin C

Papayas liefern nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm , dafür fast 90 Gramm Wasser und viele Ballaststoffe. Zum Abnehmen eignet sich die Tropenfrucht also wunderbar.

Weitere Gesundmacher der feinen Frucht sind:

  • Vitamin A und Beta-Karotin für gesunde Augen, Haut und Schleimhäute
  • B-Vitamine für die Nerven
  • Vitamin C für die Stärkung des Immunsystems
  • Vitamin E für gesunde Zellen
  • Eisen für Blutbildung und Muskeln
  • Kalium für die Regulierung des Wasserhaushalts
  • Kalzium für gesunde Knochen und Zähne

100 Gramm Fruchtfleisch enthalten übrigens rund 80 Milligramm Vitamin C, decken also fast den Tagesbedarf an diesem Vitalstoff.

  • Anthocyane, die dem Fruchtfleisch auch die intensive Farbe verleihen, sollen die Wundheilung fördern und besitzen starke anti-oxidative Wirkung.
Papaya für die Schönheit

Das bereits viel gerühmte Verdauungsenzym Papain tritt auch an der Faltenfront positiv in Erscheinung: Die Ablösung abgestorbener Hautzellen glättet wie ein sanftes Peeling die obere Hautschicht und kann feine Linien und Fältchen reduzieren. Der Peeling-Effekt hilft auch Akne-geplagter Haut!

Der hohe Vitamin-C-Gehalt der Papaya unterstützt die Kollagen-Produktion, die Grundlage straffer Haut. Die Antioxidantien Beta-Carotin, Vitamin A und E können den Teint sichtbar verbessern und zugleich die Struktur von Haaren und Nägeln kräftigen. Äusserlich als Creme oder Maske aufgetragen, sorgt Papaya nicht nur für Spannkraft und Geschmeidigkeit, sie soll auch Sommersprossen und Sonnenflecken verblassen lassen können.

 
Unser Rezept (4 Portionen)
"Nuts for Papaya"
 
 2 Tassen Papaya Fruchtfleisch,
die Papaya sollte am besten gelb-grünlich sein
• 2 kleine Bananen
• 1 Apfel
• 12 Walnüsse
• 2 Teelöffel Kokosnussöl
• 4 Esslöffel weißen ungezuckerten Joghurt
• Flüssigkeit in Form von: Mandelmilch, Koksnussmilch,  
 
 

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Papain#cite_note-1

 

J Immunotoxicol. 2016 Jul;13(4):590-602. doi: 10.3109/1547691X.2016.1149528. Epub 2016 Jul 14.

Anti-inflammatory and immunomodulatory properties of Carica papaya

Pandey S1Cabot PJ1Shaw PN1Hewavitharana AK1.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27416522

Naunyn Schmiedebergs Arch Pharmacol. 2015 Mar;388(3):305-17. doi: 10.1007/s00210-014-1069-y. Epub 2014 Nov 25.

Antiulcerogenic activity of Carica papaya seed in rats.

Pinto LA1Cordeiro KWCarrasco VCarollo CACardoso CAArgadoña EJFreitas Kde C.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25418890/

Cancer Chemotherapy and Pharmacology

June 2001, Volume 47, Supplement 1, pp S38–S44

Retrolective cohort study of an additive therapy with an oral enzyme preparation in patients with multiple myeloma

 
 
 
orange explosion website
 
ORANGE EXPLOSION
 
Für die Augen und fürs Herz: Karotten, Mango und Orangen.....
 

KAROTTE (Rüebli, Gelberübe, Mohrrübe)

Woran denken Sie beim Namen Purple Dragon? Vermutlich an etwas zwischen asiatischer Kampfsport-Organisation und einer Cannabis-Sorte, sicher aber an eines nicht: Karotten!

Dass die Gelbe Rübe eigentlich ursprünglich violett war, ist heute wenig bekannt, die alten violetten Sorten - darunter Purple Dragon - werden jedoch derzeit wieder sehr populär. Übrigens: Die Holländer haben die orange Farbe nicht als Hommage an das Königshaus Oranien neu erfunden, orange Varianten gab es schon in der Antike. Es sind  jedoch die intensiven holländischen Züchtungen, die das heute so beliebte, leicht süssliche Gemüse hervorgebracht haben.

Ja, Karotten sind gut für die Augen und ja, sie enthalten reichlich Vitamin A-Vorstufen in Form von beta-Carotinen, insbesondere dem Retinol. Es wird von der Netzhaut aufgenommen und wandelt das Molekül Opsin in Rhodopsin um. Trifft Lichtenergie auf Rhodopsin, wird ein Nervenimpuls ausgelöst, den wir als „hell“ wahrnehmen. Vitamin-A Mangel führt daher zu einer Verschlechterung des Sehsinns und zur Nachtblindheit.

Es ist jedoch ein anderer, viel weniger bekannter Stoff, der für die Gesunderhaltung der Augen fast unschätzbar wertvoll ist: 

Lutein & Zeaxanthin

In der Macula des Auges kommen Lutein und Zeaxanthin als einzige Carotinoide vor. Die beiden Stoffen stellen starke Anti-Oxidantien dar, die messbar entzündliche Veränderungen im Auge stoppen können.

Neueste Forschungen haben gezeigt, dass die Gabe von Lutein auch noch im hohen Alter Makuladegeneration vorbeugen und abmildern kann. Um diese Befunde zu prüfen, wurde 2008 die Studie AREDS II eingeleitet. Fast 5000 Personen zwischen 55 und 80 Jahren wurden in dieser Untersuchung durchschnittlich 6 Jahre beobachtet.

Das Ergebnis: Die hochdosierte Gabe einer Mixtur aus Vitamin C, E, Lutein/Zeaxanthin und Zink kann das Risiko einer Makuladegeneration und des grünen Stars massiv senken! Und nicht nur das: Auch der Verlauf einer bereits bestehenden Maculadegeneration lässt sich mit Lutein deutlich bessern.

Unsere redwoods red protect (ab 2018 wieder verfügbar!) stellen damit eine wertvolle, physiologisch dosierte und natürliche Nahrungsergänzung dar, die für Augen, Haut und Gehirn von besonderer Bedeutung ist.

Im Jahr 2010 zeigte eine Studie der University of Wisconsin–Madison mit 1800 Teilnehmerinnen, dass mittels der Gabe von Lutein und Vitamin C das Risiko für den Grauen Star bei Frauen gesenkt werden kann.[2][3]

Aber nicht nur unseren Augen tut Lutein wohl: Auch das Herz-Kreislaufsystem profitiert vom Gemüsefarbstoff in besonderem Masse:

Die schwedische Linkoping University veröffentlichte im Juli 2017 im Fachjournal Atherosclerosis eine Studie, die zeigte, dass die entzündungshemmende Wirkung von Lutein bei koronarer Herzkrankheit chronische Entzündungszustände bessern kann.

"A considerable number of patients who have experienced myocardial infarction still have low-level chronic inflammation in the body, even after receiving effective treatment with revascularisation, drugs and lifestyle changes. We know that chronic inflammation is associated with a poorer prognosis," Lena Jonasson, Professor Department of Medical and Health Sciences Lincoping University, Schweden

Trotz effektiver Therapiemassnahmen und optimaler Medikation, trotz Lifestyle-Veränderungen – bei vielen Patienten bestehen weiterhin unterschwellige chronische Entzündungen, die das Herzerkrankung weiter unterhalten und häufig die Prognose entscheidend verschlechtern.

Mit der Gabe von Lutein dagegen, konnte in den Immunzellen der Patienten ein Rückgang der entzündlichen Veränderungen festgestellt werden, eine weitere Studie überprüft derzeit die Untersuchungsergebnisse und wird in den nächsten Jahren sicher spannende Resultate erbringen.

Was können Sie aber bereits heute tun? Rüebli und rote Gemüse häufiger auf den Tisch bringen, vorzugsweise frisch als Salat oder schonend zubereitet oder Sie versuchen einmal unseren SMOOTHIE DER WOCHE!

 
 
Unser Rezept (4 Portionen)
"Orange Explosion"
 
8 mittelgrosse Bio-Karotten 
4 Orangen
1 Mango
1 Stück Ingwer 
 
Karotten grob schneiden und mixen, Orangen-Stücke dazugeben.
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch herauslösen. Ingwer in feine Scheibchen schneiden und zugeben.
Bei Bedarf mehr Rüebli-Saft für eine cremige Konsistenz hinzufügen !
 
 
 
barley on the beach
 
BARLEY ON THE BEACH
Hafer ganz exotisch mit Kardamon und Ananas....
 

HAFER - EIN ALTES SUPERFOOD NEU ENTDECKT

Mussten Sie als Kind am Morgen auch Haferflöckli essen? Oder haben Sie es sogar gern gehabt? In beiden Fällen waren Sie für Ihren Schultag bestens vorbereitet.
Hafer enthält  - neben vielen anderen guten Inhaltsstoffen - einen Wirkstoff namens Beta-Glucan, der sich in den letzten Jahren als Superfood hervorgetan hat.
Beta-Glucan ist ein natürliches Polysaccharid (Vielfachzucker), das aus Bäcker-Hefe, Hafer und Pilzen gewonnen werden kann. Pilze beinhalten eine Mischung aus Beta-1,3-Glucan und Beta-1,6-Glucan und gelten deshalb als qualitativ besonders hochwertig. 
Zusätzlich finden wir im Hafer auch noch ein hochwirksame Antioxidans aus der Gruppe der Polyphenole, dieses "Hafer-Vitamin" heisst Avenanthramid und wirkt entzündungshemmend und juckreizstillend.
Betaglucane aus Haferflocken bieten einen natürlichen und wirkungvollen Schutz gegen Diabetes, Übergewicht und hohen Blutdruck, fördern die Wundheilung und mobilisieren effizient unser Immunsystem - was für ein Frühstück!
 

Beta-Glucan -  DER Immunfitmacher

Es ist eigentlich eine kleine Sensation: der gute alte Hafe scheint auf ganz natürliche, aber außergewöhnlich starke Weise das körpereigene Immunsystem zu mobilisieren!   Internationalen Studien zeigen, dass bei Erkrankungen wie beispielsweise Krebs- und Infektionskrankheiten durch Beta-Glucan eine immunsteigernde Wirkung nachgewiesen werden kann.

Beta Glucan stimuliert weisse Blutkörperchen, insbesondere die Makrophagen und Neutrophilen, die als  "Fresszellen" körperfremde Organismen wie Bakterien, Viren, aber auch veränderte eigene Körperzellen umschließen und zerstören. In der Folge löst Beta-Glucan eine Kettenreaktion aus, bei der auch Antikörper gegen diese Erreger gebildet werden und damit die Abwehrkräfte des Körpers gegen zukünftige Infektionen spürbar steigen. Spannend: Eine mit Beta-Glucan aktivierte Makrophage erkennt und tötet auch Tumorzellen ab!  
Wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung setzt man Beta Glucan heute auch vorbeugend bei Krebstherapien ein
Heute setzt man Beta Glucan auch vorbeugend bei der Behandlung onkologischer Krankheiten (Krebserkrankungen) ein, insbesondere wenn chirurgische Eingriffe mit einer nachfolgenden Radio- oder Chemobehandlung verbunden sind. Es senkt im wesentlichen das Risiko von Entzündungen nach radiologischen Behandlungen und wirkt einer Verschlechterung des Blutbildes entgegen. Die Anwendung von Beta Glucan erhöht damit die Hoffnung für eine erfolgreiche Therapie verschiedener onkologischer Erkrankungen. 
Im Rahmen chirurgischer Eingriffe mindert es das Risiko von postoperativen Infektionen bzw. fördert den Effekt einer antibiotischen Behandlung. 
Aber auch in der Wundheilung leistet beta-Glucan wertvolle Dienste: Die Hafer-Fasern entfernen die Trümmer kaputter Zellen und beschleunigen die Reparatur des zerstörten Gewebes. Beta-Glucan enthaltende Haferfasern balancieren dabei die Komponenten des Immunsystems effizient aus: Nach der Aktivierung werden die beteiligten Zellen wieder in den Ruhestand versetzt, die nützliche Entzündung klingt ab und das Gewebe funktioniert wieder wie vor der Verletzung.
Positive Ergebnisse wurden auch bei Leistungssportlern gewonnen, deren Immunsystem häufig permanent geschwächt oder stark belastet ist. 

Mit bETA-GLUCAN gegen das metabolische Syndrom (übergewicht, bluthochdruck, diabetes)

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA zählt beta-Glucan zu den "dietary fibers" mit nachgewiesener positiver gesundheitlicher Wirkung auf den Menschen und gilt als effizienter Wirkstoff gegen das sogenannte "metabolische Syndrom", die in unserer Gesellschaft leider verbreitete Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes, die so oft Herzinfarkte und Hirnschläge nach sich zieht.

Mit dem Essen verabreicht, hilft Beta Glucan bei der Behandlung von Erkrankungen der Verdauungsorgane wie z.B. Chronischer Gastritis (Magengeschwür), bei Dünndarm-Polypen im Anfangsstadium oder inneren Hämorrhoiden ohne chirurgische Behandlung. 

Als Cholesterin-Senker hat sich Hafer-betaGlucan ebenfalls einen respektablen Namen gemacht. Da es sowohl Cholesterin als auch die Triglyceride im Blutplasma reduziert, senkt es das Risiko der Entstehung von Gefäßerkrankungen und kann zur Vorbeugung von Atherosklerose genutzt werden. 

Eine frohe Botschaft für alle, die gerne ein paar Kilo abnehmen möchten: Essen Sie Haferflocken! Die Nahrungsfasern quellen im Magen auf und führen rasch und anhaltend zu Sättigungsgefühl

Während Zucker im Essen den Insulinspiegel nach oben treibt und oft Heisshunger auslöst, sorgt beta Glucan für einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegel, Insulinspitzen bleiben aus. Über diesen Mechanismus wird offenbar auch der Blutdruck konstanter und tiefer gehalten, in Studien zeigte sich eine Normalisierung des Blutdrucks in Abhängigkeit von der zugeführten Menge an Hafer beta Glucan. 

Eine frohe Botschaft für alle, die gerne ein paar Kilo abnehmen möchten: Essen Sie Haferflocken! Die Nahrungsfasern quellen im Magen auf und führen rasch und anhaltend zu Sättigungsgefühl, auch hier zeigen Studien sehr positive Resultate bei übergewichtigen Probanden, die beta Glucane erhielten

Wann Sollten Sie besonders für Beta-Glucane in ihrer Nahrung sorgen?


Verminderter Immunität, geschwächtem Organismus, bakteriellen- und Virusinfektionen oder Entzündungen (z.B. Angina, Grippe und Erkältung), Allergien, Magen- und Unterschenkelgeschwüren, hohem Cholesterinspiegel, aber auch für Personen nach einer Chemotherapie und Strahlungsbehandlung, zur Förderung der Blutbildung, bei allgemeiner Müdigkeit, Stress und Körperbelastung. Bei kurzfristigem Gebrauch wird es während einer physischen und psychischen Erschöpfung zur Quelle sofortiger Energie. Langfristig wird es von uns zur Vorbeugung gesundheitlicher Beschwerden empfohlen.
 
Unser Rezept (4 Portionen)
"BARLEY ON THE BEACH"
 
60g feine Bio-Haferflöckli oder Haferkleie 
1 ganze Ananas (ca. 600g)
2 süsseÄpfel
2-3 Kardamon-Schoten 
400ml Mandelmilch
 
Ananas aushöhlen, Äpfel kleinschneiden.
Die Kardamon-Schoten öffnen und nur die Samen verwenden, evtl. vorher mit dem Mörser zerkleinern.
Haferflöckli und Mandelmilch zugeben und mixen. 
Bei Bedarf mehr Mandelmilch für eine cremig Konsistenz zufügen !
 

 Wissenschaftliche Beiträge zu Beta Glucan als Anti-Aging Superfood

Department of Nutritional Sciences, Faculty of Medicine, University of Toronto, Toronto, ON, Canada M5S 3E2 

Beta Glucan: Health Benefits in Obesity and Metabolic Syndromhttps://www.hindawi.com/journals/jnme/2012/851362/ 

 
 
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4466762/
 
 
perfect mismatch website
 
PERFECT MISMATCH
 
Gewagt: Rotkohl und Mandarine.....
 

ROTKOHL (BLAUKRAUT)

 

Anthocyanidin

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum in der Schweiz im Herbst Rotkohl serviert wird, während in Bayern Blaukraut auf den Tisch kommt?

Wir sprechen natürlich vom gleichen Kohl, doch die Unterschiede im Säuregehalt der Erde, in der er wächst, sind für sein Farbspektrum von dunkelrot bis violett verantwortlich. Weil im Mittelalter noch kein Wort für violett existierte, bezeichnete man die dunkle Kohlvariante einfach als blau.

Für die satten Farben Farben sind eine Gruppe spezieller Inahltsstoffe – die Anthocyanidine – verantwortlich, die zu den Polyphenolen gehören und als sekundäre Pflanzenstoffe wichtige Schutzfunktionen in den Zellen erfüllen.

Anthocyanidine (man unterscheidet die eher rötlichen Cyanidine und die bläulichen Delphinidine) kommen in zahlreichen Pflanzen vor. Rotkohl ist besonders reich an Cyanidin C3G, das in den vergangenen Jahren für einige wissenschaftlich spannende Erkenntnisse sorgte.

Wichtig gerade für junge Pflanzen ist der Schutz vor UV-Licht und hier kommen die Anthocyanidine ganz zentral zum Einsatz. Durch ihre Molekülstruktur fangen sie UV-Strahlen ab und wandeln sie in sichtbares blaues Licht um – so kommen Blaukraut, aber auch Usambara-Veilchen oder Blaubeeren zu ihren sensationellen Farben.

Erstaunlich ist aber auch ihre Fähigkeit, Freie Radikale (die Ursache von oxidativem Stress) abzufangen und unschädlich zu machen. So entstehen in den Zellen deutlich weniger entzündliche Prozesse, sie bleiben länger aktiv und vital.

Anthocyanidine können Moleküle aktivieren, die in jeder Körperzelle die Umwandlung von Nährstoffen in Energie steuern. Sie spielen bei Entzündungen, Tumorerkrankungen und Übergewicht eine zentrale Rolle.

Spannend für uns Menschen ist nicht nur dieser direkte Schutzeffekt gegen freie Radikale, sondern auch eine mögliche präventive Wirkung der Anthocyanidine gegen Tumorerkrankungen, wie sie in vielen Labor-Studien gezeigt werden konnten.

So fand man, dass C3G (wie es zum Beispiel in Rotkohl vorkommt) Melanomzellen wieder ein Stück in Richtung Normalität bringen kann, Melanome würden dann weniger rasch metastasieren und wären eher therapierbar.

Zusätzlich gelingt es Anthocyanidinen aber auch, Tumorzellen zur Apoptose zu bewegen, einem Prozess, in dem die veränderte Zelle zum Schutz des Organismus freiwillig abstirbt.  

Studien an Menschen und Tieren haben ergeben, dass C3G einen direkten Einfluss auf die Genexpression hat. Das bedeutet, dass C3G jene Gene aktiviert, die dem jeweiligen Körper mehr Schutz bieten und gleichzeitig solche Gene blockiert, die Schaden anrichten können.

Weil Anthocyanidine Moleküle aktivieren können, die die Umwandlung von Nährstoffen in Energie steuern (cAMP), wird derzeit erforscht, ob Extrakte aus Rotkraut oder Maulbeeren gegen das metabolische Syndrom wirksam sein könnten. 

Die gesunden Pflanzenfarbstoffe sind nur ein Teil der wertvollen Substanzen, die im Rotkohl stecken: Mit 200 Gramm Blaukraut decken Sie bereits Ihren kompletten Tagesbedarf an Vitamin C!

Weiteren gesunden Inhaltsstoffe der roten Vitaminbombe:

  • Vitamin A
    • B-Vitamine
    • Vitamin D
    • Vitamin K
    • Eisen
    • Kalzium
    • Kalium
    • Magnesium
    • Selen
    • Aminosäuren wie Arginin
    • Senföle

Und das bei nur 27 Kilokalorien auf 100 Gramm!

Kohl also nicht nur als Deko-Beilage zur Weihnachtsgans ansehen, sondern als echtes Superfood für Ihre Gesundheit.

 

 
Unser Rezept (4 Portionen)
"Perfect Mismatch"
 
500g Rotkohl 
6 Mandarinen
2 Bananen
2 Esslöffel Chia-Samen 
400ml Mandelmilch oder Wasser
 
Rotkohl grob schneiden und mixen, Mandarinen-Stücke und Bananen dazugeben.
Die Chia-Samen etwas quellen lassen, dann erst Wasser oder Mandelmilch zugeben und mixen. 
Bei Bedarf mehr Mandelmilch für eine cremig Konsistenz zufügen !
 

 Wissenschaftliche Beiträge zu Rotkohl als Superfood

Liu W et al., "Cytosolic protection against ultraviolet induced DNA damage by blueberry anthocyanins and anthocyanidins in hepatocarcinoma HepG2 cells." Biotechnol Lett. 2013 Apr;35(4):491-8

Thoppil RJ et al., "Black currant anthocyanins abrogate oxidative stress through Nrf2- mediated antioxidant mechanisms in a rat model of hepatocellular carcinoma." Curr Cancer Drug Targets. 2012 Nov 1;12(9):1244-57

Miko Enomoto T et al., "Combination glutathione and anthocyanins as an alternative for skin care during external-beam radiation." Am J Surg. 2005 May;189(5):627-30; discussion 630-1

Oxid Med Cell Longev. 2017;2017:2740364. doi: 10.1155/2017/2740364. Epub 2017 Jul 13.

Antiobesity Effects of Anthocyanins in Preclinical and Clinical Studies.

Azzini E1Giacometti J2Russo GL3.

Zhao C et al., "Effects of commercial anthocyanin-rich extracts on colonic cancer and nontumorigenic colonic cell growth." J Agric Food Chem. 2004 Oct 6;52(20):6122-8

Am J Clin Nutr. 2013 May;97(5):995-1003. doi: 10.3945/ajcn.112.049247.

Human metabolism and elimination of the anthocyanin, cyanidin-3-glucoside: a (13)C-tracer study.

Czank C1Cassidy AZhang QMorrison DJPreston TKroon PABotting NPKay CD.

Differentiation of human melanoma cells induced by cyanidin-3-O-β-glucopyranoside Annalucia Serafino,* Paola Sinibaldi Vallebona,† Giuseppe Lazzarino,‡ Barbara Tavazzi,§ Guido Rasi,* Pasquale Pierimarchi,* Federica Andreola,* Gabriella Moroni,† Giacomo Galvano,║ Fabio Galvano,¶ and Enrico Garaci †

AMP-activated protein kinase (AMPK) is a central regulator of energy homeostasis, which coordinates metabolic pathways and thus balances nutrient supply with energy demand. Because of the favorable physiological outcomes of AMPK activation on metabolism, AMPK has been considered to be

 
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BARLEY ON THE BEACH
Kürbis von seiner allerbesten Seite....

ZIMT

Kaum ein Duft weckt so intensiv gute Erinnerungen: Zimt ist eines der ältesten Gewürze überhaupt und wurde bereits 2800 vor Christus in China und Indien als Medizin, Räuchermittel und Gewürz eingesetzt. ZImt war einer der Gründe, weshalb Christoph Columbus aufbrach, die Neue Welt zu entdecken. Der Handel mit Zimt war umkämpft, das kostbare und teure Gewürz ein Zeichen von Reichtum, den der Augsburger Kaufmann Anton Fugger im Überfluss besass: 1530 verbrannte der vermögende Händler die Schuldscheine Karls des V. in einem Feuer aus Zimtstangen....
 
Während unser Wort Zimt (zinemīn) vom lateinischen cinnamun stammt, spielen andere Sprachen auf die Form der Zimtstagen (lat. canna) an, canelle im Französischen, cannella in Italien. Die Rinde des ceylonesischen Zimtbaums ist die Basis unseres Zimts, von ihrer Bastschicht werden dünne Lagen abgeschält, die sich sofort in die charakteristischen Zimtstangen einrollen.
 
Die Heilkraft von Zimt ist seit fast 3000 Jahren bekannt
Von der Antike bis in die Frühe Neuzeit galt die Zimtrinde als heilsam unter anderem bei Husten und Schnupfen, neuere Studien haben jedoch einen ganz anderen Focus - die Zuckerkrankheit oder Diabetes mellitus.
fasst bekannte Effekte deszimt grafik Gewürzes in folgender Grafik zusammen:
 
Zimt gegen Zucker
 
So fanden Forscher in einer Studie mit unterschiedlichen Dosen Zimt, eine signifikante Senkung des Blutzuckerspiegels bei täglicher Einnahme nach 20 bis 40 Tagen. Erfreulich dabei: Auch die Blutfette und das Cholesterin sanken bei den Testpersonen messbar, Zimt war dabei vergleichbar mit dem Cholesterinsenker Simvastatin
.  Auch in einer weiteren Studie konnte dieser Effekt beobachtet werden, lediglich das HbA1c (der Langzeit-Zuckerwert) blieb unverändert. Wer also unter Diabetes leidet oder eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels entwickelt, sollte bewusst regelmässig Zimt in seine Ernährung einbauen.
 
Macht Zimt schlank?
 
Wäre das nicht schön? Zimtextrakt kann jedoch helfen, die Insulin-Spitzen im Blut nach einer Mahlzeit zu senken, die mit die Hauptverursacher des metabolischen Syndroms sind. Langfristig kann so das Essverhalten besser reguliert werden. Zimt regt zudem die Wärmebildung (Thermogenese) an, die zusätzlich Energie verbraucht - also ein bisschen schlank kann Zimt wirklich machen
 
Macht Zimt schlau?
 

Ja! Und das schon beim Einatmen des aromatischen Duftes! Liess man Testpersonen an der amerikanischen Wheeling Jesuit University in West Virginia Zimtkaugummis kauen oder Zimtöl einatmen, argumentierten sie schlagfertiger, fanden schneller Lösungen für Problemstellungen und schnitten in Bezug auf Urteilsvermögen, Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit deutlich besser ab, als die Gruppe mit "neutralen" Kaugummis und Düften.

Wer bei Intelligenztest Zimtkaugummi kaut, schneidet besser ab

Ob sich die Verbesserung der kognitiven Gehirnleistung auch auf Demenzerkrankungen übertragen lässt, hat - zumindest in Laborstudien zur Alzheimer Krankheit - eine Studie der University of California wurde 2009 im Journal of Alzheimer’s Disease veröffentlicht., klinische Studien mit der Frage, ob die Protein-Ablagerungen im Gehirn durch Zimt-Inhaltsstoffe blockiert oder sogar abgebaut werden können, sind im Gange.

Was gibt es da Besseres, als das Wundergewürz Zimt mit Bourbon-Vanille, Orange und Kürbis zu einem Herbsttraum-Smoothie einzustreuen... 

Unser Rezept
Creamy Pumpkin
 
1 Orange
1 kleiner Kürbis
1 Becher Soja-Yoghurt
1/2 Teelöffel Zimt
1/2 Stange Bourbon-Vanille
3-4 Scheiben frischer Ingwer 
 
Kürbis aushöhlen, Orange schälen und klein schneiden, die übrigen Zutaten zugeben und mixen. 
Für mehr Süsse einige Datteln zugeben !

 
 
Quellen