Vitamin D - Das Sonnenhormon

hefe vitamin dk2Vitamin D: 
Das Sonnen-Hormon
 

Eigentlich ist es ja nicht einmal wirklich ein Vitamin und eigentlich sind Vitamin-Präparate sowieso aus der Mode...woher also das plötzliche Interesse an Vitamin D?

Während synthetische Multi-Vitamin-Präparate mit isolierten Einzelstoffen heute eher kritisch beurteilt werden und die Forschung vollwertigen Pflanzenextrakten (z.b redwoods) eindeutig den Vorzug gibt, sieht die Lage beim Vitamin D anders aus. Das in früheren Zeiten etwas vernachlässigte Vitamin ist aktuell Gegenstand vieler wissenschaftlicher Untersuchungen und heftiger Diskussionen.  

Was ist Vitamin D

Zunächst ist Vitamin D tatsächlich gar kein Vitamin: Im Gegensatz zur Definition ist der Körper nämlich in der Lage, den Wirkstoff Calcipotriol (Vitamin D3) aus Vorstufen und UV-Licht selbst herzustellen. Vitamin D ist vielmehr ein Hormon, das über 1000 Gene im Körper beeinflusst und ausserordentlich vielfältige Aufgaben im Stoffwechsel besitzt - die Bezeichnung "Sonnen-Hormon" trifft damit exakt zu. 

Bisher war Vitamin D vor allem wegen seiner Funktion im Kalzium-Stoffwechsel und beim Knochenaufbau bekannt. Babies und Kleinkindern verabreicht man in den ersten Lebensmonaten Leber­tran mit Vitamin D oder eben Vitamin-D-Tropfen zur Vorbeugung gegen die Knochenkrankheit Rachitis. Im fortgeschrittenen Alter wird Vitamin D wieder zunehmend bedeutsam, da es altersbedingte Krankheiten wie Osteoporose und Arthrose verhindern hilft, auch hier rät man gerne zu einer zusätzlichen Einnahme des Stoffes, in Tropfenform oder als Depot-Spritze. Ob die Zugabe in Tropfenform ausser für Knochen und Muskeln tatsächlich messbare gesundheitliche Vorteile bringt, weiss man allerdings erst im kommenden Jahr, wenn die erste grosse Vitamin-D-Studie in den USA abgeschlossen sein wird. Über die Nahrung lässt sich das Vitamin nur bedingt aufnehmen, denn dafür müsste man täglich zwei Portionen fetten Fisch essen.

In den letzten Jahren wird es jedoch so richtig spannend: 

Auf einmal bringen Forscher das Vitamin auch mit einer ganzen Reihe anderer Erkrankungen in Verbindung:

Autoimmunkrankheiten, Multipler Sklerose, DiabetesKrebs und Herzkreislauferkrankungen verbessern sich oder verlaufen langsamer mit einer höheren Zufuhr an Vitamin D. Da fast jedes Gewebe des Körpers Rezeptoren für Vitamin D besitzt, ist dies eigentlich nicht überraschend.

Wo Vitamin D im Körper wirkt

Knochen: Ein höherer Vitamin-D-Spiegel im Blut fördert die Einlagerung von Calcium in den Knochen und erhöht damit die Knochendichte. Die Schweizerische ­Vereinigung gegen Osteoporose empfiehlt älteren Menschen deshalb eine zusätzliche Menge von 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag.

Muskulatur: Nicht nur auf die Knochendichte, sondern auch auf die Muskulatur wirkt sich Vitamin D in ausreichender Dosis günstig ­aus. Da jede Muskelzelle über eine Andockstellen für Vitamin D verfügt, begünstigt ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel das Muskelwachstum.

Immunsystem: Wie Forscher der Universität Kopenhagen zeigten, besitzt Vitamin D offenbar ­eine grundlegende Funktion im ­Immunsystem haben. Das Vitamin aktiviert die wichtigen T-Lymphozyten (Killerzellen), die aus einem inaktiven Ruhezustand in den Angriffs-Modus auf Krankheitserreger übergehen. Diese und weitere Mechanismen spielen bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Fettgewebe: Forscher haben einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und  tiefem Vitamin-D-Spiegel fest­gestellt. Umgekehrt deutet dies darauf hin, dass sich Vitamin D günstig auf den Anteil des Fettgewebes im Körper auswirkt.

Bei welchen Erkankungen Vitamin D eine Rolle spielt

Seit den 1990er Jahren wurde gezeigt, dass das Vitamin-D-System in verschiedenen anderen Geweben hormonelle Funktionen hat, welche die Zelldifferenzierung (Funktion), die Hemmung der Zellproliferation (Wachstum), die Apoptose (freiwilliger Zelltod zum Schutz des Organismus), die Steuerung der Immunantworten  und die Kontrolle anderer Hormone umfasst. Aktuell wird Vitamin D intensiv untersucht, viele Studienergebnisse sind aber noch ausstehend und teilweise auch widersprüchlich, da vielfach nicht eindeutig geklärt werden kann, ob ein ein niedriger Vitamin D Spiegel Ursache oder Folge der Erkrankung ist. Gerade bei Krankheiten, die mit einer Entzündung des Gewebes einhergehen, findet sich  häufig ein niedriger Vitamin-D-Spiegel.[62]

Osteoporose und Knochenbrüche

Relativ unumstritten ist, dass ein guter Vitamin-D-Status Stürze und Knochenbrüche verhindern kann.[61] 

Sturzrisiko: Durch Supplementation von Vitamin D lässt sich die Anzahl der Stürze von Menschen über 65 Jahren reduzieren. Die Einnahme von 700 bis 1000 IE reduzierte das Sturzrisiko um 19 Prozent. Serumspiegel von 25-Hydroxy-Vitamin-D unter 60 nmol/l (≈ 24 ng/ml) hatten keinen Schutzeffekt.[86]

Multiple Sklerose:

Multiple-Sklerose-Kranke, die während dieser Studie sehr hohe Dosen Vitamin D eingenommen hatten (durchschnittlich 14.000 IE pro Tag, 1 IE – Internationale Einheit – entspricht bei Vitamin D3 0,025 Mikrogramm), konnten erfolgreich neuen Schüben vorbeugen. Ihre Körperfunktionen verschlechterten sich außerdem nicht weiter und sie bemerkten keinerlei negative Nebenwirkungen.
 
 Bluthochdruck und Herzinfarkt:
 
Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) aus Studien schliesst, dass bei Gesunden wahrscheinlich kein Einfluss zwischen Vitamin-D-Supplementation und Blutdruck besteht, gibt es Demgegenüber gibt es aber Hinweise darauf, dass bei bestehendem Bluthochdruck ein blutdrucksenkender Effekt eintritt.[64]
 
Herzinfarkt-Risiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten: In der Health Professionals Follow-up Study war das Risiko für einen Myokardinfarkt bei Männern mit Vitamin-D-Mangel (Plasma-25-OH-Vitamin D von höchstens 15 ng/ml) um den Faktor 2,4 höher als bei Gleichaltrigen mit ausreichender Vitamin-D-Versorgung (Plasma-25(OH) D von mindestens 30 ng/ml). Selbst unter Berücksichtigung von KHK-Risikofaktoren wie positiver Familienanamnese, Hypertonie, ungünstigem Lipidprofil und Übergewicht war das Myokardinfarkt-Risiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten immer noch verdoppelt.[68] Erhoben wurden diese Studiendaten bei 18.225 Männern im Alter zwischen 40 und 75 Jahren, deren Blut untersucht worden war. Zu Studienbeginn hatte noch keiner der Männer eine koronare Herzkrankheit (KHK). Innerhalb der nächsten zehn Jahre hatten 454 Studienteilnehmer einen nichttödlichen Herzinfarkt oder ein tödliches KHK-Ereignis erlitten.
In einer anderen Studie mit mehr als 3000 Männern und Frauen waren bei denen mit niedrigen Vitamin-D-Werten (Median 7,7 und 13,3 ng/ml) innerhalb von 7,7 Jahren die kardiovaskuläre sowie auch die Gesamtsterberate verdoppelt.[69] Als Vergleich dienten Teilnehmer mit guter Vitamin-D-Versorgung (Median 28,4 ng/ml).[70]

Dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel mit stark reduziertem Sterberisiko verbunden ist, ergab 2012 eine Metaanalyse des Copenhagen University Hospital mit einer Beobachtungszeit von 29 Jahren und insgesamt 10.170 Probanden, die zum Ergebnis hatte, dass ein hoher Spiegel an Vitamin D eine 81 % geringere Wahrscheinlichkeit einem tödlichen Herzinfarkt zu erliegen bedeutet.[71]

 

Allergien, Asthma und Autoimmunkrankheiten

Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein:

Autoimmunkrankheiten[73] (wie z. B. Multiple Sklerose,[74] Morbus Crohn,[75] Diabetes mellitus Typ 1,[66] Systemischer Lupus erythematodes[76])

Asthma:

Hier finden sich typischerweise Vitamin-D3-Spiegel unter 30 ng/ml, insbesondere bei Patienten mit schwerem und/oder unkontrolliertem Asthma. Diese Tatsache unterstützt die Hypothese, dass die erhöhte Zufuhr von Vitamin D in der Prävention und Behandlung von Asthma wirksam sein könnte.[77][78]

Eine grosse Studie mit knapp 19.000 Personen an der University of Colorado zeigte, dass Menschen mit stark verringertem Vitamin-D-Spiegel ein um etwa ein Drittel erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte besitzen. Bei Asthma steigt dieses Risiko sogar auf das Fünffache an.[79] 

Erkrankungen mit Häufung bei älteren Menschen

Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein:

Krebs

Ob eine prophylaktische Vitamin D Zufuhr vorbeugend gegen Tumorerkrankungen wirkt, wird noch kontrovers diskutiert. Während zahlreiche Studien zu dem Schluss kamen, dass Vitamin D und Calcium protektiv bezüglich Dickdarmkrebs[94] oder einer Vielzahl weiterer Krebsarten,[95][96] wie z. B. Brustkrebs,[97] Prostatakrebs,[98] LeukämieNierenkrebsOvarialkarzinomPankreaskarzinom sowie Karzinome des Halses, des Kopfes und des Oesophagus wirken, gibt das deutsche Krebsforschungszentrum aktuell keine generelle Empfehlung, prophylaktisch Vitamin-D-Präparate einzunehmen. Gleichwohl könnte sich ein niedriger Vitamin D-Spiegel negativ auf den Verlauf einer bereits bestehenden Krebserkrankung auswirken.[93] 

Das Ergebnis einer Studie von 2007, die an der Creighton Universität Omaha/Nebraska unter der Leitung von Professor Joan Lappe durchgeführt wurde, war besonders signifikant , da es sich hier um eine Studie handelte, die sämtliche Kriterien einer klassischen Arzneimittelstudie erfüllte. Sie ergab, dass Probanden, die täglich 1100 IU Vitamin D in Kombination mit 1450 mg Calcium als Nahrungsergänzung einnahmen, ein um 77 Prozent geringeres Krebsrisiko in Bezug auf alle Krebsarten zeigten.

Kanadische Wissenschaftler stellten bei Brustkrebspatientinnen, die bereits operiert waren, während einer Langzeitstudie (1998 bis 2008) fest, dass ein niedriger Vitamin D-Spiegel das Risiko einer Metastasierung um 94 Prozent erhöhte, wodurch die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig zu sterben um 73 Prozent stieg.

Vergleichbare Ergebnisse konnten andere Studien in Bezug auf die Vitamin D-Supplementierung bei aggressiven Darmkrebs-Erkrankungen belegen. Auch hier konnte die Sterberate bei Darmkrebs nahezu um die Hälfte reduziert werden.

 

Kinderwunsch

In den vergangenen Jahren wurde von Reproduktionsmedizinern in Dänemark erkannt, dass Vitamin D eine bedeutende Rolle im Bereich der Kinderwunsch-Medizin spielen könnte. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Beweglichkeit der Spermien von Vitamin D abhängt, diese Beweglichkeit gehört zu den entscheidenden Faktoren bei der Befruchtung der Eizelle.[107][108][109][110]

Wie bekommen Sie ausreichend Vitamin D?

Nur etwa 10% des täglichen Bedarfs an Vitamin D können wir über die Nahrung decken, es sei denn, wir essen - wie die Eskimos - mindestens zweimal täglich eine fette Fischmahlzeit. 

Es findet sich vor allem in Fettfischen, Innereien, Eiern und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten.

In Pilzen (z. B. Hefen) ist das Mycosterin Ergosterin enthalten, das sich bei ausreichender UV-Licht-Bestrahlung in biologisch aktives Ergocalciferol (Vitamin D2) umwandeln kann. In einer Studie der Universitätsklinik Freiburg konnte demonstriert werden, dass Zuchtchampignons, die mit UV-B-Strahlung behandelt wurden, signifikante Mengen an Vitamin D2 bildeten, die Vitamin D2-Supplementen ebenbürtig waren. 

Mit der Hilfe von Sonnenlicht könen wir in der Haut selbst Vitamin D3 herstellen, im Sommer genügen dafür etwa 10 Minuten im Freien. 
Im Winter wird die Sache deutlich schwieriger, bzw. unmöglich: Durch den Sonnenstand erhalten wir nur noch wenig UVB Licht, das für die Vitamin D Synthese erforderlich ist. Die rötliche Wintersonne bringt uns leider meist nur UVA Strahlen - wenn die Sonne dann überhaupt einmal scheint. 
Wer aktives Anti-Aging betreibt und seine Haut vor UV-Licht gezielt schützt, hat es zusätzlich etwas schwerer, ausreichend Vitamin D zu bekommen.
Die Entscheidung "Falten versus Vitamin D" sollte trotzdem zum Griff nach der Sonnencreme führen, denn Vitamin D erhalten Sie problemlos durch Tropfen oder eine Depot-Spritze mit einigen Monaten Wirkungsdauer. 
Noch etwas: Solarien sind vollkommen ungeeignet für die Vitamin D Synthese! Hier bekommen Sie ausschliesslich UVA ab, lassen Ihre Haut im Turbogang alt werden und erkaufen sich ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs. 
 

Warum sollten Sie Vitamin D mit Vitamin K2 kombinieren? 

Wer regelmässig Vitamin D zu sich nimmt, hat einen erhöhten Bedarf an Vitamin K , um die optimale Wirkung des Hormons zu erhalten. In vielen wichtigen Stoffwechsel-Prozessen arbeiten diese beiden Wirkstoffe zusammen und ergänzen einander. 

Es gibt zwei Hauptformen von Vitamin K: Phyllochinon (Vitamin K1), das in grünem Blattgemüse wie Kopfsalat, Brokkoli und Spinat enthalten ist und etwa 90% der Vitamin-K-Zufuhr bei der typischen westlichen Ernährungsweise ausmacht. 

Nur etwa 10% der Nahrung enthält Menaquinon (Vitamin K2), das teilweise auch von der Darmflora hergestellt wird.

Während Vitamin K1 massgeblich bei der Blutgerinnung beteiligt ist, spielt Vitamin K2 eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Osteoporose. 

 Vitamin K2 ist vor allem in tierischen Lebensmitteln erhalten (Fleisch, Innereien, Eidotter, Quark, bestimmte Käsesorten), jedoch in sehr geringer Dosierung. Eine ausgezeichnete Quelle von natürlichem Vitamin K2 stellen fermentierte Sojabohnen oder Kichererbsen dar, die als Nahrungsergänzung angeboten werden.

Während natürliches Vitamin K2 hoch bioverfügbar und bioaktiv ist und dies auch während 72 Stunden bleibt, kann synthetisches Vitamin K2 bereits nach 8 Stunden nicht mehr im Blut nachgewiesen werden. 

Auch Vitamin K wurde lange Zeit nur geringe Beachtung geschenkt, erst mit der Veröffentlich der "Rotterdam Heart Study" wurde man auf diesen wichtigen Wirkstoff aufmerksam:

Wer in dieser Studie an 4807 Frauen und Männern im Alter von 55 Jahren oder älter über einen Zeitraum von 10 Jahren  Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahm, zeigte deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien aufwiesen und halbierte (!) sein Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben. Diese Reduktion um 50% zeigte sich aber nur bei der Einnahme von mehr als 32 mcg Vitamin K2 pro Tag  - und nicht bei jenen, die viel Vitamin K1 konsumierten.

Eine Auswertung von 7 Doppelblindstudien, bei denen Erwachsene Vitamin K2 als Nahrungsergänzung verabreicht wurde, ergab, dass das Risiko von Wirbelbrüchen um 60%, von Hüftfrakturen um 77% und das Risiko für alle sonstigen Frakturen um erstaunliche 81% senkte. Vitamin K2 hat auch gezeigt, dass es den Abbau der Knochendichte bremsen kann.

Dem Körper Calcium ohne die Zugabe von Vitamin K2 zuzuführen, ist ebenfalls keine gute Idee: Ohne den aktiven Wirkstoff Menaquinon kann das Calcium nicht effizient in den Knochen eingebaut werden, es wird in den Arterien "zwischengelagert" und kann so zur Arterienverkalkung (Arteriosklerose) beitragen. 

 

Also:
- Täglich an die Luft mit Sonnenschutz
- Lachs, Pilze oder Hefe in der Ernährung einplanen
- Zumindest im Winter Vitamin D plus Vitamin K2 als Nahrungsergänzung einnehmen
- regelmässig den Vitamin D Spiegel messen lassen (1-2 mal pro Jahr)
 
 
Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D

http://www.alterundmobilitaet.usz.ch/fachwissen/seiten/vitamin-d.aspx

J Nutr 2015, 145:2333.

https://www.strunz.com/de/news/vitamin-d-mehr-als-bisher.html

Beulens JW, et al. ​High dietary menaquinone intake is associated with reduced coronary calcification. ​ 2009 Apr;203(2):489-93. doi: 10.1016/j.atherosclerosis.2008.07.010. Epub 2008 Jul 19.

Booth et al. ​Associations between Vitamin K Biochemical Measures and Bone Mineral Density in Men and Women.​ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism Vol.89 No.10 pp.4904-9 doi:10.1210/jc.2003-031673 

Gast GC, et al. ​A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease.​ Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009 Sep;19(7):504-10. doi: 10.1016 / j.numecd.2008.10.004. Epub 2009 Jan 28. >

Geleijnse JM, et al. ​Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study.​ J Nutr. 2004 Nov;134(11):3100-5.

Knapen MH, et al. ​Three-year low-dose menaquinone-7 supplementation helps decrease bone loss in healthy postmenopausal women.​ Osteoporos Int. 2013 Sep;24(9):2499-507. doi: 10.1007/s00198-013-2325-6. Epub 2013 Mar 23.

 

 
Vitamin D: Das Sonnen-Hormon
 

Eigentlich ist es ja nicht einmal wirklich ein Vitamin und eigentlich sind Vitamin-Präparate sowieso aus der Mode...woher also das plötzliche Interesse an Vitamin D?

Während synthetische Multi-Vitamin-Präparate mit isolierten Einzelstoffen heute eher kritisch beurteilt werden und die Forschung vollwertigen Pflanzenextrakten (z.b redwoods) eindeutig den Vorzug gibt, sieht die Lage beim Vitamin D anders aus. Das in früheren Zeiten etwas vernachlässigte Vitamin ist aktuell Gegenstand vieler wissenschaftlicher Untersuchungen und heftiger Diskussionen.  

Was ist Vitamin D

Zunächst ist Vitamin D tatsächlich gar kein Vitamin: Im Gegensatz zur Definition ist der Körper nämlich in der Lage, den Wirkstoff Calcipotriol (Vitamin D3) aus Vorstufen und UV-Licht selbst herzustellen. Vitamin D ist vielmehr ein Hormon, das über 1000 Gene im Körper beeinflusst und ausserordentlich vielfältige Aufgaben im Stoffwechsel besitzt - die Bezeichnung "Sonnen-Hormon" trifft damit exakt zu. 

Bisher war Vitamin D vor allem wegen seiner Funktion im Kalzium-Stoffwechsel und beim Knochenaufbau bekannt. Babies und Kleinkindern verabreicht man in den ersten Lebensmonaten Leber­tran mit Vitamin D oder eben Vitamin-D-Tropfen zur Vorbeugung gegen die Knochenkrankheit Rachitis. Im fortgeschrittenen Alter wird Vitamin D wieder zunehmend bedeutsam, da es altersbedingte Krankheiten wie Osteoporose und Arthrose verhindern hilft, auch hier rät man gerne zu einer zusätzlichen Einnahme des Stoffes, in Tropfenform oder als Depot-Spritze. Ob die Zugabe in Tropfenform ausser für Knochen und Muskeln tatsächlich messbare gesundheitliche Vorteile bringt, weiss man allerdings erst im kommenden Jahr, wenn die erste grosse Vitamin-D-Studie in den USA abgeschlossen sein wird. Über die Nahrung lässt sich das Vitamin nur bedingt aufnehmen, denn dafür müsste man täglich zwei Portionen fetten Fisch essen.

In den letzten Jahren wird es jedoch so richtig spannend: 

Auf einmal bringen Forscher das Vitamin auch mit einer ganzen Reihe anderer Erkrankungen in Verbindung:

Autoimmunkrankheiten, Multipler Sklerose, DiabetesKrebs und Herzkreislauferkrankungen verbessern sich oder verlaufen langsamer mit einer höheren Zufuhr an Vitamin D. Da fast jedes Gewebe des Körpers Rezeptoren für Vitamin D besitzt, ist dies eigentlich nicht überraschend.

Wo Vitamin D im Körper wirkt

Knochen: Ein höherer Vitamin-D-Spiegel im Blut fördert die Einlagerung von Calcium in den Knochen und erhöht damit die Knochendichte. Die Schweizerische ­Vereinigung gegen Osteoporose empfiehlt älteren Menschen deshalb eine zusätzliche Menge von 20 Mikrogramm Vitamin D pro Tag.

Muskulatur: Nicht nur auf die Knochendichte, sondern auch auf die Muskulatur wirkt sich Vitamin D in ausreichender Dosis günstig ­aus. Da jede Muskelzelle über eine Andockstellen für Vitamin D verfügt, begünstigt ein ausreichend hoher Vitamin D Spiegel das Muskelwachstum.

Immunsystem: Wie Forscher der Universität Kopenhagen zeigten, besitzt Vitamin D offenbar ­eine grundlegende Funktion im ­Immunsystem haben. Das Vitamin aktiviert die wichtigen T-Lymphozyten (Killerzellen), die aus einem inaktiven Ruhezustand in den Angriffs-Modus auf Krankheitserreger übergehen. Diese und weitere Mechanismen spielen bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen eine wichtige Rolle.

Fettgewebe: Forscher haben einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und  tiefem Vitamin-D-Spiegel fest­gestellt. Umgekehrt deutet dies darauf hin, dass sich Vitamin D günstig auf den Anteil des Fettgewebes im Körper auswirkt.

Bei welchen Erkankungen Vitamin D eine Rolle spielt

Seit den 1990er Jahren wurde gezeigt, dass das Vitamin-D-System in verschiedenen anderen Geweben hormonelle Funktionen hat, welche die Zelldifferenzierung (Funktion), die Hemmung der Zellproliferation (Wachstum), die Apoptose (freiwilliger Zelltod zum Schutz des Organismus), die Steuerung der Immunantworten  und die Kontrolle anderer Hormone umfasst. Aktuell wird Vitamin D intensiv untersucht, viele Studienergebnisse sind aber noch ausstehend und teilweise auch widersprüchlich, da vielfach nicht eindeutig geklärt werden kann, ob ein ein niedriger Vitamin D Spiegel Ursache oder Folge der Erkrankung ist. Gerade bei Krankheiten, die mit einer Entzündung des Gewebes einhergehen, findet sich  häufig ein niedriger Vitamin-D-Spiegel.[62]

Osteoporose und Knochenbrüche

Relativ unumstritten ist, dass ein guter Vitamin-D-Status Stürze und Knochenbrüche verhindern kann.[61] 

Sturzrisiko: Durch Supplementation von Vitamin D lässt sich die Anzahl der Stürze von Menschen über 65 Jahren reduzieren. Die Einnahme von 700 bis 1000 IE reduzierte das Sturzrisiko um 19 Prozent. Serumspiegel von 25-Hydroxy-Vitamin-D unter 60 nmol/l (≈ 24 ng/ml) hatten keinen Schutzeffekt.[86]

Multiple Sklerose:

Multiple-Sklerose-Kranke, die während dieser Studie sehr hohe Dosen Vitamin D eingenommen hatten (durchschnittlich 14.000 IE pro Tag, 1 IE – Internationale Einheit – entspricht bei Vitamin D3 0,025 Mikrogramm), konnten erfolgreich neuen Schüben vorbeugen. Ihre Körperfunktionen verschlechterten sich außerdem nicht weiter und sie bemerkten keinerlei negative Nebenwirkungen.
 
 Bluthochdruck und Herzinfarkt:
 
Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) aus Studien schliesst, dass bei Gesunden wahrscheinlich kein Einfluss zwischen Vitamin-D-Supplementation und Blutdruck besteht, gibt es Demgegenüber gibt es aber Hinweise darauf, dass bei bestehendem Bluthochdruck ein blutdrucksenkender Effekt eintritt.[64]
 
Herzinfarkt-Risiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten: In der Health Professionals Follow-up Study war das Risiko für einen Myokardinfarkt bei Männern mit Vitamin-D-Mangel (Plasma-25-OH-Vitamin D von höchstens 15 ng/ml) um den Faktor 2,4 höher als bei Gleichaltrigen mit ausreichender Vitamin-D-Versorgung (Plasma-25(OH) D von mindestens 30 ng/ml). Selbst unter Berücksichtigung von KHK-Risikofaktoren wie positiver Familienanamnese, Hypertonie, ungünstigem Lipidprofil und Übergewicht war das Myokardinfarkt-Risiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten immer noch verdoppelt.[68] Erhoben wurden diese Studiendaten bei 18.225 Männern im Alter zwischen 40 und 75 Jahren, deren Blut untersucht worden war. Zu Studienbeginn hatte noch keiner der Männer eine koronare Herzkrankheit (KHK). Innerhalb der nächsten zehn Jahre hatten 454 Studienteilnehmer einen nichttödlichen Herzinfarkt oder ein tödliches KHK-Ereignis erlitten.
In einer anderen Studie mit mehr als 3000 Männern und Frauen waren bei denen mit niedrigen Vitamin-D-Werten (Median 7,7 und 13,3 ng/ml) innerhalb von 7,7 Jahren die kardiovaskuläre sowie auch die Gesamtsterberate verdoppelt.[69] Als Vergleich dienten Teilnehmer mit guter Vitamin-D-Versorgung (Median 28,4 ng/ml).[70]

Dass ein hoher Vitamin-D-Spiegel mit stark reduziertem Sterberisiko verbunden ist, ergab 2012 eine Metaanalyse des Copenhagen University Hospital mit einer Beobachtungszeit von 29 Jahren und insgesamt 10.170 Probanden, die zum Ergebnis hatte, dass ein hoher Spiegel an Vitamin D eine 81 % geringere Wahrscheinlichkeit einem tödlichen Herzinfarkt zu erliegen bedeutet.[71]

Allergien, Asthma und Autoimmunkrankheiten

Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein:

Autoimmunkrankheiten[73] (wie z. B. Multiple Sklerose,[74] Morbus Crohn,[75] Diabetes mellitus Typ 1,[66] Systemischer Lupus erythematodes[76])

Asthma:

Hier finden sich typischerweise Vitamin-D3-Spiegel unter 30 ng/ml, insbesondere bei Patienten mit schwerem und/oder unkontrolliertem Asthma. Diese Tatsache unterstützt die Hypothese, dass die erhöhte Zufuhr von Vitamin D in der Prävention und Behandlung von Asthma wirksam sein könnte.[77][78]

Eine grosse Studie mit knapp 19.000 Personen an der University of Colorado zeigte, dass Menschen mit stark verringertem Vitamin-D-Spiegel ein um etwa ein Drittel erhöhtes Risiko für Atemwegsinfekte besitzen. Bei Asthma steigt dieses Risiko sogar auf das Fünffache an.[79] 

Erkrankungen mit Häufung bei älteren Menschen

Eine Unterversorgung mit Vitamin D scheint nach bisherigen Untersuchungen ein Risikofaktor für folgende Erkrankungen zu sein:

Krebs

Ob eine prophylaktische Vitamin D Zufuhr vorbeugend gegen Tumorerkrankungen wirkt, wird noch kontrovers diskutiert. Während zahlreiche Studien zu dem Schluss kamen, dass Vitamin D und Calcium protektiv bezüglich Dickdarmkrebs[94] oder einer Vielzahl weiterer Krebsarten,[95][96] wie z. B. Brustkrebs,[97] Prostatakrebs,[98] LeukämieNierenkrebsOvarialkarzinomPankreaskarzinom sowie Karzinome des Halses, des Kopfes und des Oesophagus wirken, gibt das deutsche Krebsforschungszentrum aktuell keine generelle Empfehlung, prophylaktisch Vitamin-D-Präparate einzunehmen. Gleichwohl könnte sich ein niedriger Vitamin D-Spiegel negativ auf den Verlauf einer bereits bestehenden Krebserkrankung auswirken.[93] 

Kinderwunsch

In den vergangenen Jahren wurde von Reproduktionsmedizinern in Dänemark erkannt, dass Vitamin D eine bedeutende Rolle im Bereich der Kinderwunsch-Medizin spielen könnte. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Beweglichkeit der Spermien von Vitamin D abhängt, diese Beweglichkeit gehört zu den entscheidenden Faktoren bei der Befruchtung der Eizelle.[107][108][109][110]

Wie bekommen Sie ausreichend Vitamin D?

Nur etwa 10% des täglichen Bedarfs an Vitamin D können wir über die Nahrung decken, es sei denn, wir essen - wie die Eskimos - mindestens zweimal täglich eine fette Fischmahlzeit. 

Es findet sich vor allem in Fettfischen, Innereien, Eiern und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten.

In Pilzen (z. B. Hefen) ist das Mycosterin Ergosterin enthalten, das sich bei ausreichender UV-Licht-Bestrahlung in biologisch aktives Ergocalciferol (Vitamin D2) umwandeln kann. In einer Studie der Universitätsklinik Freiburg konnte demonstriert werden, dass Zuchtchampignons, die mit UV-B-Strahlung behandelt wurden, signifikante Mengen an Vitamin D2 bildeten, die Vitamin D2-Supplementen ebenbürtig waren. 

Mit der Hilfe von Sonnenlicht könen wir in der Haut selbst Vitamin D3 herstellen, im Sommer genügen dafür etwa 10 Minuten im Freien. 
Im Winter wird die Sache deutlich schwieriger, bzw. unmöglich: Durch den Sonnenstand erhalten wir nur noch wenig UVB Licht, das für die Vitamin D Synthese erforderlich ist. Die rötliche Wintersonne bringt uns leider meist nur UVA Strahlen - wenn die Sonne dann überhaupt einmal scheint. 
Wer aktives Anti-Aging betreibt und seine Haut vor UV-Licht gezielt schützt, hat es zusätzlich etwas schwerer, ausreichend Vitamin D zu bekommen.
Die Entscheidung "Falten versus Vitamin D" sollte trotzdem zum Griff nach der Sonnencreme führen, denn Vitamin D erhalten Sie problemlos durch Tropfen oder eine Depot-Spritze mit einigen Monaten Wirkungsdauer. 
Noch etwas: Solarien sind vollkommen ungeeignet für die Vitamin D Synthese! Hier bekommen Sie ausschliesslich UVA ab, lassen Ihre Haut im Turbogang alt werden und erkaufen sich ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs. 
 

Warum sollten Sie Vitamin D mit Vitamin K2 kombinieren? 

Wer regelmässig Vitamin D zu sich nimmt, hat einen erhöhten Bedarf an Vitamin K , um die optimale Wirkung des Hormons zu erhalten. In vielen wichtigen Stoffwechsel-Prozessen arbeiten diese beiden Wirkstoffe zusammen und ergänzen einander. 

Es gibt zwei Hauptformen von Vitamin K: Phyllochinon (Vitamin K1), das in grünem Blattgemüse wie Kopfsalat, Brokkoli und Spinat enthalten ist und etwa 90% der Vitamin-K-Zufuhr bei der typischen westlichen Ernährungsweise ausmacht. 

Nur etwa 10% der Nahrung enthält Menaquinon (Vitamin K2), das teilweise auch von der Darmflora hergestellt wird.

Während Vitamin K1 massgeblich bei der Blutgerinnung beteiligt ist, spielt Vitamin K2 eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Osteoporose. 

 Vitamin K2 ist vor allem in tierischen Lebensmitteln erhalten (Fleisch, Innereien, Eidotter, Quark, bestimmte Käsesorten), jedoch in sehr geringer Dosierung. Eine ausgezeichnete Quelle von natürlichem Vitamin K2 stellen fermentierte Sojabohnen oder Kichererbsen dar, die als Nahrungsergänzung angeboten werden.

Während natürliches Vitamin K2 hoch bioverfügbar und bioaktiv ist und dies auch während 72 Stunden bleibt, kann synthetisches Vitamin K2 bereits nach 8 Stunden nicht mehr im Blut nachgewiesen werden. 

Auch Vitamin K wurde lange Zeit nur geringe Beachtung geschenkt, erst mit der Veröffentlich der "Rotterdam Heart Study" wurde man auf diesen wichtigen Wirkstoff aufmerksam:

Wer in dieser Studie an 4807 Frauen und Männern im Alter von 55 Jahren oder älter über einen Zeitraum von 10 Jahren  Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahm, zeigte deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien aufwiesen und halbierte (!) sein Risiko, an einer Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben. Diese Reduktion um 50% zeigte sich aber nur bei der Einnahme von mehr als 32 mcg Vitamin K2 pro Tag  - und nicht bei jenen, die viel Vitamin K1 konsumierten.

Eine Auswertung von 7 Doppelblindstudien, bei denen Erwachsene Vitamin K2 als Nahrungsergänzung verabreicht wurde, ergab, dass das Risiko von Wirbelbrüchen um 60%, von Hüftfrakturen um 77% und das Risiko für alle sonstigen Frakturen um erstaunliche 81% senkte. Vitamin K2 hat auch gezeigt, dass es den Abbau der Knochendichte bremsen kann.

Dem Körper Calcium ohne die Zugabe von Vitamin K2 zuzuführen, ist ebenfalls keine gute Idee: Ohne den aktiven Wirkstoff Menaquinon kann das Calcium nicht effizient in den Knochen eingebaut werden, es wird in den Arterien "zwischengelagert" und kann so zur Arterienverkalkung (Arteriosklerose) beitragen. 

 

Also: 
- Täglich an die Luft mit Sonnenschutz
- Lachs, Pilze oder Hefe in der Ernährung einplanen
- Zumindest im Winter Vitamin D plus Vitamin K2 als Nahrungsergänzung einnehmen
- regelmässig den Vitamin D Spiegel messen lassen (1-2 mal pro Jahr)
 
 
Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_D

http://www.alterundmobilitaet.usz.ch/fachwissen/seiten/vitamin-d.aspx

J Nutr 2015, 145:2333.

https://www.strunz.com/de/news/vitamin-d-mehr-als-bisher.html

Beulens JW, et al. ​High dietary menaquinone intake is associated with reduced coronary calcification. ​ 2009 Apr;203(2):489-93. doi: 10.1016/j.atherosclerosis.2008.07.010. Epub 2008 Jul 19.

Booth et al. ​Associations between Vitamin K Biochemical Measures and Bone Mineral Density in Men and Women.​ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism Vol.89 No.10 pp.4904-9 doi:10.1210/jc.2003-031673 

Gast GC, et al. ​A high menaquinone intake reduces the incidence of coronary heart disease.​ Nutr Metab Cardiovasc Dis. 2009 Sep;19(7):504-10. doi: 10.1016 / j.numecd.2008.10.004. Epub 2009 Jan 28. >

Geleijnse JM, et al. ​Dietary intake of menaquinone is associated with a reduced risk of coronary heart disease: the Rotterdam Study.​ J Nutr. 2004 Nov;134(11):3100-5.

Knapen MH, et al. ​Three-year low-dose menaquinone-7 supplementation helps decrease bone loss in healthy postmenopausal women.​ Osteoporos Int. 2013 Sep;24(9):2499-507. doi: 10.1007/s00198-013-2325-6. Epub 2013 Mar 23.

 
(Keine Kommentare vorhanden)
Schreiben Sie ein Kommentar