Schokolade - unser Lieblingsgemüse
 
Gut - Schokolade ist natürlich kein Gemüse, aber davon abgesehen ist die Kakaobohne wirklich eine Superfrucht.
Schokolade ist ausserordentlich reich an Flavonoiden, pflanzlichen Anti-Oxidantien, die freie Radikale im Körper abfangen und so Zellstrukturen und Geninformation schützen. Freie Radikale sind hochaggressive Moleküle, die in der Umwelt, aber auch im Körperstoffwechsel selbst entstehen und andere Moleküle schädigen, indem sie ihnen ein Elektron entreissen. Während Blaubeeren 32 unterschiedliche Antioxidantien enthalten, sind es im rohen Kakao 621 Wirkstoffe! 
 
Das Beste zuerst:
 
Vermutlich, so erklärt eine Wissenschaftlerin, kurbeln die Catechine in der Schokolade den Stoffwechsel an, die Körperzellen verbrennen mehr Energie. Die Kakao-Wirkstoffe können den Blutzuckerspiegel stabilieren und Heisshungerattacken auf diese Weise verhindern. Menschen, die häufig etwas Schokolade essen, sind in der Regel 2-3 kg leichter als solche, die vollkommen darauf verzichten. Wichtig ist natürlich eine vernünftige Menge und die Schokoladensorte: Erst ab 70% Kakaoanteil wird Schokolade zum Superfood
 
Schokolade schützt das Herz
Die Flavonoide stimulieren Stoffe, die die Elastizität der Blutgefässe erhöhen, den Blutdruck senken, die Fliesseigenschaften verbessern und der Thrombosebildung entgegenwirken [456]
 
Schokolade verbessert die Gehirnleistung
Die Columbia University in New York konnte nachweisen, dass täglicher Verzehr von 900 Milligramm Flavonoiden (etwa eine halbe Tafel Schokolade mit 70% Kakaoanteil) , nach drei Monaten zu einer deutlichen Steigerung der Gedächtnisleistung führt. Dabei erreichten 60jährige Testpersonen ähnliche Leistungsergebnisse wie 30-40jährige Menschen. 
 
Schokolade schützt vor Stress und macht glücklich

Das Psychologenteam der Universitäten Zürich und Bern hat eine kleine Studie mit 65 Männern durchgeführt, die vor einem fingierten Vorstellungsgespräch, inklusive freier Rede und Kopfrechnen, entweder eine halbe Tafel dunkle Schokolade der ein Schoko-Plazebo erhielten. Das Ergebnis fiel klar aus: Im Blut der Schoggi-Esser kursierten deutlich weniger Stresshormone (Cortisol und Adrenalin) als in der Placebo-Gruppe, ein Beweis für die beruhigende Wirkung der Kakaobohnen.

Dass Schokolade glücklich macht, liegt nicht nur am unwiderstehlichen Geschmack: Die auf der Zunge zergehende süße Verführung enthält reichlich Tryptophan, das im Körper zu Serotonin umgebaut wird, einem Neurotransmitter, der Wohlgefühl und Glücksmomente erzeugen kann.

 


strich schwarz dünn

Feelgood-Tipp:

Die Augen schliessen, feine, dunkle Schokolade ganz bewusst im Mund zergehen lassen,

spüren, wie Glück und Gesundheit durch den Körper strömen 

strich schwarz dünn

 

Das Wort „Schokolade“ haben die Azteken in Mexiko erfunden; so nannten sie das bittere „Kakaowasser“: xocólatl [ʃokolaːtɬ], also: shuck-O-lahtl (xócoc: ‚bitter‘; atl: ‚Wasser‘)